5 Warnzeichen, dass du kein Buch schreiben solltest

warum du kein Buch schreiben solltest

Du willst Reichtum, Macht und Ruhm?

Dann darfst du kein Buch schreiben!

Warum?

Immerhin tun unzählige erfolgreiche Autoren und Unternehmer genau das. Sie veröffentlichen regelmäßig neue Bücher. Und sie führen ein Leben in finanzieller Freiheit. Haben Einfluss. Gestalten die Zukunft.

Die Mehrheit unter den Bestsellerautoren hat aber nicht mit dem Schreiben angefangen, um viel Geld mit ihren Werken zu verdienen.

Sie haben angefangen Bücher zu schreiben, weil sie etwas zu sagen hatten.

Erst danach ging es um die Monetarisierung.

Damit wären wir dann auch schon beim ersten von 5 unverkennbaren Alarmsignalen, die zeigen, dass du eine falsche Vorstellung vom Autorendasein hast.

1) Du bist pleite

Als Ghostwriter fragen mich regelmäßig (potenzielle) Kunden, wie viel Geld sie mit einem Buch nach der Veröffentlichung verdienen können. Und wie lange es dauert bis der Rubel rollt.

Meine Antwort:

Das Buchbusiness ist nichts für dich.

Wer glaubt mit der Veröffentlichung eines Romans oder Sachbuchs über Nacht erfolgreich zu werden und mit dem Verkauf der Bücher ein Vermögen zu verdienen, ist zum Scheitern verdammt.

Das große Geld kommt selten durch den reinen Buchverkauf. Noch seltener mit dem Debütwerk.

Woher ich das weiß?

Mit solchen Illusionen habe ich mein Autorendasein angefangen.

Das ist schon über 10 Jahre her. Damals führte ich einen Blog über das Leben als Selbständiger im Online-Business. Ich verdiente gutes Geld. Eines Tages kam ich auf die glorreiche Idee die beliebtesten meiner Blogbeiträge als E-Books aufzubereiten und auf Amazon zu verkaufen.

Vom Grundsatz her war die Idee nicht schlecht. Ich rate sogar jedem Content-Produzenten dazu, einmal erstellte Inhalte auf jede erdenkliche Weise zu verbreiten.

Der Arbeitsaufwand für die Erstellung meiner E-Books war gering und ich hatte auch jeden Monat Verkäufe zu verzeichnen.

Das große Geld blieb aber aus.

Warum?

Weil ich damals noch keine Ahnung vom Buchmarketing hatte. Ich wusste nichts über die Covergestaltung. Hatte keinen Plan von Verkaufsspychologie, Handlungsaufrufen und Lesertransformation. Storytelling hatte für mich nichts in einem Sachbuch verloren. Und E-Mail-Marketing war mir damals noch viel zu aufwendig.

Also habe ich die Verkäufe meiner E-Books weiter vor sich hin plätschern lassen und sie irgendwann aus den virtuellen Buchregalen genommen. Ich kann die Zahlen nicht mehr zu 100 Prozent nachvollziehen. Am Ende habe ich einen kleinen vierstelligen Betrag umgesetzt.

Mit dem Wissen, das ich heute habe, könnte mein jüngeres Ich mindestens das Zehnfache einnehmen. Allein durch die Buchverkäufe.

Denn heute denke ich viel mehr an meine Leser als an meine Einnahmen.

Klingt paradox. Ist aber eine Tatsache.

Fokussiere dich auf deine Leser und nicht auf die Umsätze. Dann kommt das Geld von ganz allein.

Wenn du wissen willst, wie du in 4 sehr einfachen Schritten stattlichen Einnahmen mit einem Buch bei Amazon und Co. erzielen kannst, schau dir unbedingt dieses kostenlose Training an.

Wo ich gerade darüber schreibe, bekomme ich Lust darauf die alten Dateien auszugraben und ein kleines Experiment zu starten.

Mal sehen, was die Zukunft bringt. 🙂

Zunächst einmal ein weiteres Warnzeichen, dass du kein Buch schreiben solltest…

2) Du hast keine Motivation

Jeder Mensch hat die Chance ein Autor zu werden.

Allerdings.

Nicht jeder kann ein Autor sein.

Wenn dich allein der Gedanke an das Schreiben demotiviert und frustriert, ist das Autorendasein definitiv nichts für dich.

Jeder Autor erlebt hin und wieder Phasen voller Frust, kämpft mit Schreibblockaden und Selbstzweifeln. So etwas übersteht nur, wer das Schreiben aufrichtig liebt.

Wenn das bei dir nicht der Fall ist, du aber dennoch deine Gedanken beziehungsweise dein Wissen mit der Welt teilen willst, ist womöglich das Podcasting oder ein eigener YouTube-Kanal für dich genau richtig.

Doch beachte: auch als Podcaster oder YouTuber ist der folgende Punkt für dich von Bedeutung!

3) Du hast keinen Plan

Der Wunsch ein Buch zu schreiben ist schnell gefasst. Tatsächlich träumen unzählige Menschen davon. Nur ein Bruchteil davon versucht diesen Traum in die Tat umzusetzen. Noch weniger schaffen es.

Du brauchst ein Konzept. Eine Botschaft. Einen roten Faden. Ein Ziel.

Schreibe niemals um des Schreibens Willen. Das macht die Bucherstellung und -veröffentlichung unnötig schwer.

Woher ich das weiß?

Genauso habe ich mein erstes Verlagsbuch geschrieben.

Aus heutiger Sicht war es eine reine Tortur. Über Monate habe ich mich an dem Buch abgearbeitet.

Habe geschrieben und verworfen. Geschrieben und wieder verworfen. Geschrieben…

…und… na ja…

…verworfen.

Es ist der einzige Verlagstitel, den ich unter meinem echten Namen veröffentlicht habe. Am Ende war ich unendlich erschöpft und kämpfte über Monate mit Schreibblockaden.

Ein hoher Preis für den Traum ein gedrucktes Buch in den Händen halten zu können.

Aber ich habe daraus gelernt. Heute beginne ich erst mit dem Schreiben, wenn ich mir einen detaillierten Fahrplan zurechtgelegt habe. Ich muss die Ausgangssituation kennen, das Ziel und die Zwischenstationen.

Und ich stelle sicher, dass mir das Folgende nicht passiert.

4) Du hast keine Botschaft

Ein Buch ohne Botschaft ist nichts wert.

Nur wenn du eine Botschaft an die Welt hast, solltest du überhaupt darüber nachdenken ein Buch zu schreiben. Andernfalls verschwendest du nur deine Zeit, die Zeit deiner Leser und viele kostbare Ressourcen.

Es sollten keine Bäume gefällt werden für ein Buch, das nur den Zweck hat dein Ego zu streicheln und der Welt zu zeigen, wie schlau du doch bist.

Davon gibt es wirklich genug.

Diese Erfahrung habe ich während meiner Zeit im Buchhandel machen können.

John Strelecky führt mit seiner Buchreihe rund um „Das Cafe am Rande der Welt“ seit Jahren die Bestsellerlisten an. Das gelingt ihm einerseits durch gutes Marketing und eine liebevoll erzählte Geschichte.

Entscheidend ist aber die Tatsache, dass er versucht allen Menschen, die auf der Suche nach einem Sinn in ihrem Leben sind, eine Antwort zu geben.

Und er teilt mit seinen Lesern eine einfache, wirkungsvolle Botschaft: Geld und Konsumgüter sollten nicht unser Leben bestimmen.

Ich teile diese Ansicht.

Im Folgenden habe ich eine weitere wichtige Botschaft.

5) Du hast keine Frusttoleranz

Das Autorenleben ist mit allerlei interessanten Erfahrungen verbunden. Es gibt aber auch immer wieder Momente voller Frust und Leiden. Etwa beim Buch schreiben. 😉

Als Autor suchst du die Öffentlichkeit. Infolgedessen wird es immer wieder unerfreuliche Momente geben. Neider werden versuchen deine Arbeit schlecht zu machen.

Sie werden dich kritisieren, kleinreden und drangsalieren.

Wenn du damit nicht umgehen kannst, wird das zu einem großen Problem.

Ich habe mich eine lange Zeit vor solchen Angriffen gefürchtet. Habe nervös die Rezensionen und Kommentare auf negative Rückmeldungen hin untersucht. In der Hoffnung keine zu finden. Fand ich doch eine, wurmte mich das über Stunden und Tage.

Bis ich eine einfache Wahrheit begriff:

Jede Reaktion, so negativ sie auch sein mag, ist gut für mich und mein Business.

Denn auf jede Reaktion folgen Gegenreaktionen. Je schärfer ein Angriff auf mich ausfällt, desto mehr Menschen widersprechen. Desto mehr verteidigen mich. Je mehr negative Attacken, desto mehr Leser und Kunden gewinne ich.

Deshalb heiße ich heute jeden Kritiker willkommen.

Das kann nicht jeder!

Sollte ich dir mit diesem Beitrag Kummer bereiten, tut mir das aufrichtig leid. Doch ich tue es in deinem eigenen Interesse. Um dir noch viel größeren und länger anhaltenden Kummer zu ersparen.

Meine Hoffnung ist aber eine ganz andere.

Schreib ein Buch

Es würde mich riesig freuen, wenn du zu dem Schluss gekommen bist, dass dich keines der genannten Warnzeichen betrifft.

Denn das Buchschreiben und die anschließende Veröffentlichung kann auch unglaublich viel Spaß machen.

Und es lohnt sich. Denn du:

  • lernst viel über dich selbst
  • machst viele wertvolle Erfahrungen
  • kannst dein Wissen vertiefen
  • wirst als Experte wahrgenommen
  • bekommst Anerkennung
  • trainierst deine Schreibfertigkeiten
  • lernst strukturierter zu denken
  • gewinnst neue Kunden
  • erweiterst dein Netzwerk
  • verdienst Geld mit deiner Leidenschaft
  • wächst über dich selbst hinaus
  • überwindest deine Ängste
  • uvm.

Du siehst, es gibt viele Gründe, die dafür sprechen ein Buch zu schreiben. Noch viel mehr, als hier aufgelistet sind.

Doch das schwierigste ist und bleibt das Anfangen. Wie findest du ein spannendes Thema? Wie kannst du ein Buch schreiben und erfolgreich machen, wenn du kein Geld für das Marketing hast und über kein großes Netzwerk verfügst?

All das und noch mehr, lernst du in dem bereits angesprochenen kostenlosen Online-Training. Du erfährst zudem:

… wie du auf Amazon den Bestseller-Status erreichst.

… wie du über dein Kindle Neukunden gewinnst, Provisionen verdienst und deinen Umsatz steigerst. 

Und natürlich noch vieles mehr.

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